Rheuma Behandlung: Ein Ärztin berät eine Rheuma-Patientin

Wie lässt sich Rheuma lindern? Die besten Methoden im Überblick

So vielfältig das Krankheitsbild Rheuma ist, so vielfältig sind auch seine Behandlungsmöglichkeiten: Neben einer klassischen medikamentösen Therapie gibt es Wärmebehandlungen, pflanzliche und homöopathische Mittel bis hin zu einer Ernährungsumstellung und gezielter Bewegung. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten, Rheuma zu lindern, und finden Sie heraus, welche der Methoden für Sie infrage kommen.

Medikamente gegen Rheuma

Die schulmedizinische Therapie von Rheuma nutzt zunächst Arzneimittel, die Schmerzen lindern und gegen die Entzündung in Gelenken, Knochen oder Gewebe vorgehen. Dazu gehören klassische Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac. Das Problem: Sie können, vor allem wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, zu Nebenwirkungen wie Magengeschwüren, Magenblutungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Weiterhin bekommen Rheuma-Patienten oftmals Basismedikamente verschrieben, die dauerhaft eingenommen werden und das Fortschreiten der Erkrankung verhindern sollen. Rheuma zu heilen, ist indes trotz der verfügbaren Arzneien nicht möglich.

Was hilft gegen Rheuma? Pflanzliche Behandlung mit Phytodolor®

Mit pflanzlichen Medikamenten lassen sich die Beschwerden von Rheuma ganz natürlich lindern. Phytodolor® nutzt die Kraft aus Eschenrinde, Zitterpappelrinde und echtem Goldrutenkraut zur Behandlung von schmerzhaften Beschwerden sowohl bei degenerativen Erkrankungen (Gelenkverschleiß) als auch bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Schwere Nebenwirkungen wie Magengeschwüre und Herzbeschwerden sind nicht bekannt, die Wirksamkeit ist durch klinische Studien belegt.i

Sie möchten mehr zu Wirkung und Vorteilen von Phytodolor® wissen?

Im Gegensatz zu pflanzlichen Arzneimitteln ist der Effekt von homöopathischen Mitteln nicht nachgewiesen. Dennoch ist diese Lehre sehr populär und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Gute Effekte durch eine Ernährungsumstellung

Viele Betroffene, die sich nicht nur auf Medikamente stützen wollen, fragen sich: Was hilft gegen Rheuma? Eine große Bedeutung kommt der Ernährung zu. Viele Wissenschaftler und Ärzte sind davon überzeugt, dass sich durch eine angepasste Nahrungsauswahl als ein Baustein der Therapie Rheuma lindern lässt. Dazu ist es zunächst wichtig zu wissen, dass es Lebensmittel gibt, die Entzündungsreaktionen im Körper eher sowohl begünstigen als auch bremsen können. Beispielsweise gelten solche, die viel Omega-6-Fettsäuren enthalten, als entzündungsfördernd, weil die daraus vom Körper gebildeten Botenstoffe entzündlicher sein können. Während sich die vom Körper aus Omega-3-Fettsäuren gebildeten Stoffe eher hemmend auswirken können. Da bei Rheuma-Patienten chronische Entzündungen vermindert werden sollen, ist es empfehlenswert, vor allem Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die dies unterstützen.

Das tut Rheuma-Patienten gut:

  • frische und möglichst unverarbeitete Lebensmittel
  • pflanzliche Kost wie Hülsenfrüchte, Salat, Obst
  • Vollkornprodukte wie Brot oder Nudeln
  • Frischkorngerichte (aus rohem Getreide zubereitet)
  • Fisch
  • hochwertige Öle wie Lein-, Walnuss- oder Rapsöl
  • Nüsse
  • fettreduzierte Milchprodukte

Das sollten Rheuma-Patienten meiden:

  • stark verarbeitete Produkte und Fertiggerichte
  • Eier
  • Milchprodukte in der fettreichen Variante wie Käse, Sahne
  • fettreiche tierische Lebensmittel wie Schmalz
  • Fleisch- und Wurstwaren

Zwar können Sie damit Ihr Rheuma nicht heilen, aber den Verlauf durchaus positiv unterstützen.

Wärme- und Kältebehandlungen sowie Heilbäder

Wärme- beziehungsweise Kälteanwendungen empfinden viele Patienten als lindernd bei Rheuma-Schmerzen.

Auch Wassertherapien sind beliebt:

Durch Bewegung Rheuma lindern

Generell eignen sich Sportarten, die schonend und gleichzeitig kräftigend sind, wie:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Gymnastik
  • Gehen / Walking auf weichem Boden

Auch wenn schmerzende Gelenke oder Muskeln nicht dazu einladen: Bewegung ist enorm wichtig, um die Beschwerden von Rheuma zu lindern. Denn zum einen geht ansonsten die Beweglichkeit der Gelenke verloren, zum anderen bauen die Muskeln ab. Das ist ungünstig, denn starke Muskeln stützen und entlasten den Körper.

Zudem unterstützt Sport dabei, überflüssiges Gewicht zu verlieren, was sich ebenfalls positiv auf den Körper auswirkt. Halten Sie jedoch zunächst Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten, um herauszufinden, welches Training für Sie am besten passt, denn die individuelle Belastbarkeit ist auf jeden Fall zu berücksichtigen. Während eines akuten Schubs sollten Patienten auf Sport verzichten.

iUehleke B. et al. Phytodolor® in Musculoskeletal Disorders: Re-Ananlysis and Meta-Analysis. Forsch Komplementmed, 2011; 18: 249 – 256; Gundermann K-J. et al. Phytodolor® - Effects and efficacy of a Herbal Medicine. Wien Med Wochenschr (2007) 157/13 -14: 343 – 347.