Phytodolor FAQ: Fragezeichen zwischen Händen

Rheuma: Durch Medikamente die Chance auf ein fast beschwerdefreies Leben

Was ist Rheuma?

Genau genommen bezeichnet der Begriff Rheuma keine eigenständige Krankheit. Vielmehr werden circa 400 Erkrankungen zum Rheuma gezählt, von der entzündlichen Arthrose über die rheumatoide Arthritis bis hin zu Gicht.1 Allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises liegen Entzündungen zugrunde, die sich durch Schmerzen am Bewegungsapparat äußern. Eine Fehlregulation des Immunsystems ist laut aktuellem Erkenntnisstand die Ursache für Rheuma.

Wie wirkt Phytodolor®

Phytodolor® ist ein rein pflanzliches Medikament. Als Wirkstoffe sind die drei Heilpflanzen Eschenrinde, Zitterpappelrinde und echtes Goldrutenkraut enthalten. Phytodolor® wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Wirkung ist klinisch belegt und vergleichbar zu Rheumaschmerzmitteln wie Diclofenac, Indomethacin oder Piroxicam.

Für wen ist Phytodolor® geeignet?

Phytodolor® ist zur Behandlung schmerzhafter Beschwerden bei degenerativen (durch Verschleiß verursachten) und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen geeignet und für Patienten ab 18 Jahren zugelassen.

Was gibt es bei der Einnahme von Phytodolor® zu beachten?

Bei Phytodolor® handelt es sich um eine Tinktur. Es werden dreimal täglich 30 Tropfen in etwas Flüssigkeit eingenommen. Bei starken Schmerzen sind dreimal täglich bis zu 40 Tropfen zu empfehlen. Phytodolor® sollte nicht länger als vier Wochen am Stück angewendet werden. Schütteln Sie vor der Einnahme die Flasche. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Rheuma?

Immer mehr Ärzte sind sich sicher, dass die Ernährung ein wichtiger Faktor sowohl bei der Entstehung als auch beim Verlauf rheumatischer Erkrankungen ist. Hochverarbeitete Industrieprodukte wie Zucker, Weißmehle und tierische Fette sollten bei Rheuma weitestgehend gemieden werden. Empfehlenswert sind Vollkornprodukte, Frischkorngerichte, Rohkost und naturbelassene Fette (Butter und pflanzliche Öle). Eine gesunde Ernährung kann sich bei Rheuma positiv auswirken.

Wann sollte ich mit Rheuma zum Arzt?

Umso früher Sie mit Rheuma zum Arzt gehen, desto besser. Dennoch ist es nicht immer leicht, eine beginnende rheumatische Erkrankung zu erkennen. Fachärzte für Rheuma, die Rheumatologen, können aber oftmals auch bei untypischen Beschwerden die Krankheit diagnostizieren und eine frühzeitige Behandlung einleiten. So lassen sich bleibende Schäden gering halten oder sogar vermeiden.

Ist Rheuma vererbbar?

Tatsächlich berichten viele Betroffene davon, dass rheumatische Erkrankungen gehäuft in der Familie auftreten. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es in der Tat bestimmte Erbanlagen gibt, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Rheuma zu erkranken. Ein zweiter wichtiger Faktor für das Auftreten von Rheuma sind Umweltfaktoren wie die Ernährung.

Kann man mit Rheuma Sport treiben?

Patienten mit Rheuma können Sport treiben – ein gewisses Maß an körperlicher Aktivität ist sogar empfehlenswert. Allerdings sollte das Sportprogramm in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt oder einem Physiotherapeuten erfolgen, damit den Gelenken nicht geschadet wird. Empfohlen sind Sportarten, die die Gelenke bewegen, aber nicht belasten. Beispiele dafür sind Yoga, (Wasser-) Gymnastik, Walking oder leichter Kraftsport. Ein gründliches Aufwärmen der Muskeln sowie Entspannung nach den Übungen sind notwendig.

1Uitz, Elisabeth/Mayer, Andreas/ Bahadori, Babak: Rheuma. Vorbeugen-Erkennen-Behandeln. München: Goldmann 2016. S. 9

Pflanzliche Medikamente gegen Rheuma

Wer eine Alternative zu den chemischen Schmerzmitteln sucht, kann auf die Pflanzenmedizin zurückgreifen. Denn auch pflanzliche Mittel können wirksam Schmerzen lindern und Entzündungen eindämmen. Das pflanzliche Rheuma-Arzneimittel Phytodolor® zeigt eine vergleichbare Wirkung zu NSAR wie Diclofenac, Piroxicam oder Indomethacin, mit dem Vorteil, dass schwere Nebenwirkungen wie Magengeschwüre oder Herzbeschwerden nicht bekannt sind.

Die Alternative zu homöopathischen Mitteln bei Rheuma

Anstatt Rheuma homöopathisch zu behandeln, können Sie auf das pflanzliche Arzneimittel Phytodolor® zurückgreifen. Es enthält eine einzigartige Kombination aus drei Heilpflanzen: Eschenrinde, Zitterpappelrinde und echtes Goldrutenkraut. Die drei Inhaltsstoffe lindern rheumatische Entzündungen und damit auch Schmerzen. Die Wirksamkeit von Phytodolor® zur Behandlung schmerzhafter Beschwerden bei degenerativen (Gelenkverschleiß) und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen konnte in mehreren klinischen Studien belegt werden3. Gleichzeitig sind keine schweren

Die Wirksamkeit von Phytodolor® zur Behandlung schmerzhafter Beschwerden bei degenerativen (Gelenkverschleiß) und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen ist in mehreren Studien nachgewiesen worden, zudem besteht auch bei längerer Einnahme eine gute Verträglichkeit1. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht aufgetreten.

Nebenwirkungen wie beispielsweise Herzbeschwerden oder Magengeschwüre bekannt.

Basismedikamente: Rheuma-Mittel zur Langzeitanwendung

Basismedikamente, auch als krankheitsmodifizierende Präparate (Disease Modifying Anti Rheumatic Drugs, DMARDs) bekannt, gehören bei schweren Rheumaverläufen zur Standardtherapie. Die Mittel können rheumatische Erkrankungen am Fortschreiten hindern, indem sie direkt in die Entzündungsvorgänge eingreifen. Basispräparate sind nicht zur kurzfristigen Einnahme geeignet, sondern sollten dauerhaft verwendet werden. Die Wirkung der Medikamente gegen Rheuma zeigt sich meist erst nach einigen Wochen bis Monaten. Zu den Basismedikamenten gehören:

  • Sulfasalazin
  • Hydroxychloroquin
  • Methotrexat (MTX)
  • Leflunomid
  • Azathioprin
  • Cyclosporin A
  • Cyclophosphamid
  • Mycophenolat-Mofetil

Während einer Therapie mit DMARDs ist es wichtig, die Wirkung und Verträglichkeit regelmäßig von einem Arzt überprüfen zu lassen. Nebenwirkungen können je nach Präparat unterschiedlich ausfallen. Allgemein sind Übelkeit, Erbrechen und allgemeines Unwohlsein möglich.

Kortison als Rheuma-Medikament

Kortison wirkt bei Rheuma meist schnell und gut. Vor allem in akuten Krankheitsphasen kann die rasche Gabe von Kortison vor Gelenkschäden bewahren und Schmerzen lindern. Daher wurde Kortison lange als Wundermittel in der Rheuma-Therapie angesehen – bis die Nebenwirkungen aufgetreten sind. Und diese können bei längerer Einnahme von Kortison schwer ausfallen, beispielsweise durch Kopfschmerzen, Hautprobleme oder Osteoporose. Dennoch bringt Kortison richtig dosiert und kurzzeitig eingenommen mehr Vor- als Nachteile für die Patienten mit sich. Wichtig ist es, Kortison immer auszuschleichen, also nach einem bestimmten Plan Einnahmen auszulassen bis es ganz abgesetzt ist.

Fortschritte in der Forschung an Rheuma-Mitteln: Biologica und Kinase-Inhibitoren

Die Forschung arbeitet beständig daran, neue Rheuma-Medikamente zu entwickeln. In den letzten Jahren konnten auf diesem Gebiet beachtliche Erfolge erzielt werden. Zum einen wurde die Klasse der Biologica entwickelt, zum anderen sind sogenannten Kinase-Inhibitoren auf dem Vormarsch.

Biologica sind biotechnologisch hergestellte Antikörper, die gezielt Entzündungsprozesse ausschalten. Sie können einzelne Entzündungsbotenstoffe blockieren und so bleibende Schäden an Gelenken und Organen verhindern. Biologica müssen per Spritze oder als Infusion verabreicht werden – die Magen-Darm-Passage würden sie nicht überstehen. Als Nebenwirkung können die Rheuma-Medikamente zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen.

Erst in letzter Zeit sind Kinase-Inhibitoren auf den Markt gekommen. Diese ähneln in ihrer Wirkung den Biologicas und sind vor allem für Patienten interessant, die mit Biologicas oder Basismedikamenten keinen Behandlungserfolg erzielen konnten. Kinase-Inhibitoren haben den Vorteil, dass sie als Rheuma-Tabletten eingenommen werden können. Langzeiterfahrungen mit diesen Medikamenten gegen Rheuma gibt es noch nicht.

1Uehleke B. et al. Phytodolor® in Musculoskeletal Disorders: Re-Ananlysis and Meta-Analysis. Forsch Komplementmed, 2011; 18: 249 – 256; Gundermann K-J. et al. Phytodolor® - Effects and efficacy of a Herbal Medicine. Wien Med Wochenschr (2007) 157/13 -14: 343 – 347.