Rheuma Symptome, Anzeichen und Ursachen: Ein Arzt untersucht eine Hand

Daran erkennen Sie Rheuma: Anzeichen, Symptome, und Ursachen

Unter dem Begriff Rheuma werden bis zu 400 unterschiedliche Krankheiten zusammengefasst, die durch schmerzhafte Entzündungen ausgelöst werden. Betroffen ist zum einen der Bewegungsapparat, also Knochen, Gelenke, Muskulatur und Sehnen. Zum anderen können auch Organe Rheuma entwickeln. Die Erkrankung tritt altersunabhängig auf, sogar Kinder können schon darunter leiden. Interessante Informationen zu Ursachen, Anzeichen und Symptomen von Rheuma finden Sie hier.

Erste Anzeichen und Symptome von Rheuma

Rheuma kündigt sich oft schleichend an. Daher sind die ersten Anzeichen für Rheuma meist nur schwer zu erkennen, beispielsweise

  • Abgeschlagenheit,
  • leichtes Fieber (38,0 bis 38,5 Grad Celsius) und
  • weitere grippeähnliche Symptome wie Erschöpfung, Unwohlsein und Gliederschmerzen

    Je nach Art der Erkrankung können sich die Rheuma-Symptome stark unterscheiden. Im Folgenden finden Sie die Symptome der vier häufigsten rheumatischen Beschwerden.

  • Eine rheumatoide Arthritis kündigt sich durch eine morgentliche Gelenksteifigkeit an, vor allem in den Fingern und Zehen. Die Beschwerden treten meist symmetrisch auf, also an beiden Händen oder beiden Füßen, und dauern circa 30 Minuten an. Im weiteren Verlauf der Erkrankung halten die Symptome länger an und es kommt zu Schwellungen an den Gelenken.
  • Die Arthrose macht sich überwiegend in den Gelenken der Finger, Knie oder Hüften bemerkbar. Auch hier schmerzen sie und schwellen an. Erste Anzeichen sind steife Gelenke sowie eine allmähliche Einschränkung der Beweglichkeit. Mit Fortschreiten der Erkrankung können sich die betroffenen Gelenke verdicken.
  • Bei Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) kommt es in der Regel zu Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Auch das Iliosakralgelenk (Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein), Sehnen und weitere Gelenke des Körpers können darunter leiden. Erste Anzeichen des entzündlichen Rheumas sind Rückenschmerzen, vor allem im unteren Rücken. Die Beschwerden sind zunächst im Liegen am ausgeprägtesten. Morgens fühlen sich die Gelenke steif und unbeweglich an, was sich mit der Zeit immer weiter verschlimmert.
  • Die Fibromyalgie wird auch als Weichteilrheuma bezeichnet und ist durch tiefliegende Muskelschmerzen in verschiedenen Körperregionen gekennzeichnet. Das Tückische daran: Die Schmerzen sind unberechenbar. Sie treten plötzlich an einer Stelle auf, am nächsten Tag können dann wieder ganz andere Regionen betroffen sein. Dazu klagen Patienten über Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen

Gut zu wissen: Die rheumatoide Arthritis entwickelt sich häufig zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Die Symptome des Rheumas können sich plötzlich bessern, sodass die Betroffenen glauben, die Krankheit sei verschwunden. Jedoch kehren die Beschwerden nach einiger Zeit wieder zurück, meist stärker als vorher.

Rheuma: Das sind die Ursachen

Wie rheumatische Beschwerden entstehen, ist noch immer Thema medizinischer Untersuchungen. Höchstwahrscheinlich ist ein fehlgeleitetes Immunsystem der Schlüssel für die Entwicklung von Rheuma: Dabei greifen Zellen des Immunsystems körpereigenes Gewebe an. Es kommt zu Entzündungen, die sich selbst immer weiter verstärken und schließlich chronisch werden – ein Teufelskreis. Dabei erfolgt eine vermehrte Ausschüttung entzündungsfördernder Gewebshormone. Je nachdem, wo die Entzündungen zu finden sind, bilden sich dann die Rheuma-Symptome aus. Das angegriffene Gewebe wird unbehandelt allmählich zerstört.

Bei einer Arthrose können neben einer chronischen Entzündung auch Verletzungen, Fehlstellungen oder Überlastungen die Auslöser sein.

Fazit: Bei den ersten Anzeichen von Rheuma zum Arzt®

Rheuma ist ein vielfältiges Krankheitsbild, welches durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet ist. Die Ursachen für Rheuma werden noch erforscht, als wahrscheinlich gilt eine Autoimmunreaktion. Rheumatische Beschwerden verlaufen in Schüben – mal scheinen die Symptome verschwunden, dann tauchen sie mit größerer Heftigkeit erneut auf – und werden unbehandelt immer schlimmer. Daher sollten Sie bei den ersten Anzeichen auf Rheuma einen Arzt aufsuchen, denn dieser kann Rheuma meist schnell erkennen und eine geeignete Therapie einleiten.

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